Mit vier Jahren stand bei mir fest: ich bin Organspender

Als ich klein war, hatte ich ein angeborenes, urologisches Problem. Nichts lebensbedrohliches, aber ich musste ein paar mal operiert werden und verbrachte demnach Zeit in der urologischen Abteilung der Uni Essen. Dort war ich ein kleiner Fisch, denn die meisten der Kinder, die dort lagen, hatten Probleme mit den Nieren und warteten an der Dialyse auf ein neues Organ. Ich habe diese Kinder dort kennengelernt und ab diesem Zeitpunkt stand für mich fest, dass ich meine Organe nach meinem Tode spenden will. Damit Kinder, wie diese, weiterleben dürfen, wenn ich es schon nicht mehr darf. Dann macht der Tot wenigstens noch einen Sinn.

Ich erinnere mich an ein Mädchen, die die Nachricht erhielt, dass eine Niere für sie bereit stünde. Leider weiß ich nicht mehr, was aus ihr geworden ist, denn ich durfte nach Hause, bevor sie wieder Besuch von mir haben durfte. Woran ich mich aber noch erinnere, ist die Freude der ganzen Familie, dass sie nun eine Chance bekommt, groß zu werden, in die Schule zu gehen, die Pubertät zu durchleben und so weiter. Ich dankte damals dem Spender ganz leise in mir. Auch ich war ihm oder ihr so dankbar.

Ich habe meiner Mutter damals meinen Wusch mitgeteilt, dass sie also, sollte ich mal sterben, meine Organe verschenken solle. Denn dann lebe ich ja in vielen Menschen weiter und helfe ihnen, sich noch so viele Träume zu erfüllen. Meine Mutter ist seitdem übrigens auch Organspenderin.

Ich trage einen Organspendeausweis in meinem Portemonnaie mit mir. Darauf erkläre ich, dass man mir nach meinem Tode alle Organe entnehmen darf. Ich bin der Meinung, dass JEDER einen Organspendeausweis mit sich tragen sollte. Auch diejenigen, die sich leider gegen eine Organentnahme entscheiden. Denn auf dem Organspenderausweis legt man ja fest, ob man Spender sein möchte, oder nicht. Und ob man alle Organe ennehmen darf oder nur bestimmte oder  auch bestimmte nicht. Oder ob man jemand anderem die Vollmacht gibt, dies nach dem Tode zu entscheiden.

Jeder sollte also in seinem Leben bestimmen, was nach dem Tode mit einem passiert. Man sollte mit seinen Vertrauten darüber sprechen. Auch über die Art und Weise, wie man beerdigt werden möchte. Ich möchte diese Entscheidungen nicht denjenigen überlassen, die meinen Tod regeln müssen. Die haben dann genug zu tun und sollen sich nicht noch mit sowas rumquälen müssen oder sogar noch streiten, weil Hinterbliebene verschiedene Einstellungen haben.

Sie sollen einfach abschied von mir nehmen dürfen und in Ruhe trauern. Denn ich habe ihnen zu Lebzeiten diese Entscheidungen abgenommen.

Organspendeausweise gibt es übrigens zahlreich im Netz. Zum Beispiel kann man sich diesen hier ausdrucken und ausfüllen. Oder man googelt das einfach und sucht sich das Wunschexemplar einfach aus

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Long Trail to Tibet

 

 

 

 

 

 

 

Vorgestern ist Stefan Meurisch losgelaufen. Ohne Geld in der Tasche, will er von München nach Tibet laufen und hat sich dafür zwei Jahre Zeit genommen. Er berichtet auf seinem Blog Long Trail to Tibet und auf seiner Facebook-Fanpage. Eine spannende Sache, die ich verfolgen werde.

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Neue Danke-Karte für die Packerl gemacht

Und schon wieder sind meine Danke-Karten alle. Also musste eine neue her. Da ich noch zahlreiche, freigestellt Familienfotos von meiner Fotobuchklebundschnippelaktion habe, ging das recht flott. Et voilà, da ist die neue Danke-Karte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Drucker rattert schon…….
Wenn du auch eine haben willst, dann musst du nur irgendwas in diesem oder diesem Shop bestellen, die Karte kommt dann automatisch mit. ;-)

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Falls das Leben mal wieder dramatisch ist….

… und dir die passende Untermalung fehlt, habe ich hier die Lösung: der Dramabutton.

 

 

 

 

 

 

 

Ich finde ja, das Ding eignet sich hervorragend, um einem Kommentar die richtige Würze zu geben. Kennt man ja, die Einträge in Blogs oder/und Facebook, die derart dramatisch sind, dass einem die Worte fehlen.

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Auf die Ohren: Angus & Julia Stone – Big Jet Plane / Live acoustique

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und jetzt mal ein bissle was auf die Ohren:

 

Sanft gecovert…..

Angus & Julia Stone - Big Jet Plane / Live acoustique

 

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Bald 1000 verkaufte Produkte

Dafür möchte ich mich bei euch bedanken und verlose unter allen, die diesen Blogeintrag hier kommentieren und das Bild nebst Link zu diesem Eintrag mit in ihren Blog nehmen, drei mal Reißverschlüsse. (10, 5 und 3 Meter)
Wer keinen Blog hat, kann das ganze auch via Facebook mitmachen.

Nachtrag: Der “Einsendeschluss” ist in dem Moment, in dem ich bemerke, dass ich 1000 Produkte voll habe und das dann hier verkünde. :-)

 

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Vegetarisch?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorweg: ich bin kein Vegetarier. Doch immer wieder denke ich darüber nach, den Fleischkonsum mal einzustellen. Ich mag Fleisch eh nicht täglich essen, so ein bis zwei Mal die Woche langt vollkommen. Das Problem ist, dass ich in einer gepatchworkten Großfamilie lebe. Drei der “Sprößlinge” sind über 18, eine ist bald 18 und eine braucht noch ein paar Jahre bis zur Volljährigkeit. Die alle auf fleischlose Kost umzustellen ist ein Ding der Unmöglichkeit und will ich auch gar nicht. Das muss jeder für sich selber entscheiden. Das heißt dann wiederum, dass das Kochen einen gewissen Mehraufwand bedeutet. Mein Mann kocht derzeit hauptsächlich, da ich in den Wirren meines Studiums und des Examens und meiner Shops und und und einfach mehr um die Ohren habe. Fakt ist, dass wenn ich koche, ich auch die Macht habe, was auf den Tisch kommt. Ich habe schon mal eine leckere Bolognese aus Grünkernschrot gemacht, bei der keiner gecheckt hat, dass es kein Fleisch ist. Es gab zwar die Feststellung, dass es anders schmeckt und ich wohl andere Gewürze verwendet haben muss, aber wirklich schnallen tun sie es nicht (immer).

Warum ich mich fleischlos ernähren möchte? Diverse Gründe. Zum einen mag ich einfach nicht soooo gerne Fleisch. Es muss also nicht sein. Zum Anderen liebe ich den Geschmack von frischem Gemüse. Dann denke ich, dass JEDER, der sich auf irgendeine Weise bewusst ernährt, viel mehr über das nachdenkt, was er seinem Körper gibt. Und in der Folge dessen auch gesünder lebt. Ein weiterer Punkt ist, dass ich das Gefühl habe, nach Fleischgenuss träge zu sein. Es gibt noch ein paar Aspekte, die ich jetzt ungerne hier öffentlich schreiben möchte. Zudem gefällt es mir nicht, wie die Tiere gehalten werden, die wir verspeisen. Ja, es gibt Biofleisch und den Tieren geht es in ihrem Leben besser, sie werden nicht mit Antibiotika vollgestopft und und und. Leider lassen unsere finanziellen Möglichkeiten eine Kompletternährung mit Biofleisch derzeit nicht zu. Wohl aber, wenn man den Fleischkonsum einschränkt. Lieber ab und zu ein gutes Stück Fleisch. Ja, das will ich gerne.

 

Ich werde sicherlich kein absoluter Vegetarier werden. Es geht mir um das weniger, das bewusste. Und ich möchte jetzt mal experimentieren. Ich las von Seitan als kostengünstiger Fleischersatz, der, wenn man ihn selber herstellt, in allen Variationen gewürzt werden kann. Ich werde mir mal Gluten bestellen und probieren, was da raus kommt. Heimlich, still und leise. Und dann mal schauen, was die Brut hier sagt. :-)

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Warum wühlte ich eigentlich in der Fotokiste?

Weil meine Mama heute 65 geworden ist. Und was schenkt man seiner Mutter? Klüngel finde ich doof, Blumen bekommt sie heute genug, Gezeichnetes hat sie von mir auch schon reichlich…. Und dann kam mir die Idee, die alte Fotokiste zu durchwühlen und ihr ein Album zusammen zu schnipseln und zu kleben. Hier zwei Beispieldoppelseiten:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Und nochmal aus der Fotokiste…..

Keine Ahnung, wer das ist, aber er hat nen Hasen….

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Wühlen in alten Familienfotos, Teil II

Wunderbare Sachen finde ich da……

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Man beachte das, was mein Opa auf dem Arm hält……

 

 

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